Nur kurze Zeit nachdem die Mordaufrufe eines Hasspredigers im Fernsehsender der Palästinensischen Autonomiebehörde ausgestrahlt wurden, priesen Verwandte der Mörder der israelischen Familie Fogel das grausame Verbrechen in einem Telefoninterview mit dem TV-Sender.
Hakim Awad hatte gemeinsam mit seinem Cousin Amjad Awad die israelische Familie Fogel in Itamar brutal erstochen. Sie ermordeten Ehud und Ruth Fogel, ihre Söhne Yoav (11) und Elad (4) und die drei Monate alte Tochter Hadas. Ein Armeegericht verurteilte beide Mörder jeweils zu einer mehrmals lebenslänglichen Freiheitsstrafe.
Eine Tante und die Mutter eines der Mörder sprachen in der wöchentlichen Sendung „Für Dich“ über palästinensische Gefangene in israelischer Haft. Sie lobten die beiden Mörder und zollten ihrer Tat Respekt. Hakims Mutter sandte „die besten Grüsse“ an ihren Sohn und beschrieb ihn stolz als den Drahtzieher hinter dem brutalen Angriff.
Am Donnerstag treffen sich Politiker aus aller Welt in der US-Hauptstadt Washington D.C. zum 60. traditionellen "Nationalen Gebetsfrühstück". Der deutschen Delegation gehören Abgeordnete des Bundestages und verschiedener Landtage an.
Die islamistische Sekte "Boko Haram" hat an diesem Wochenende mehrere Anschläge im Norden Nigerias verübt. Seit Freitag kamen mehr als 190 Menschen ums Leben. Die Gewalt richtete sich gegen Christen und staatliche Einrichtungen. Christen im Norden des Landes kündigten eine Massenflucht an.
Bei der ägyptischen Parlamentswahl haben die Islamisten auf ganzer Linie gesiegt. Gemäß dem amtlichen Endergebnis, das die ägyptische Zeitung "Al-Shorouk" am Freitagabend auf ihrer Website veröffentlichte, erhielten sie insgesamt 70,4 Prozent der Mandate.
Eine mediale Kampagne gegen Bundespräsident Christian Wulff hat der frühere bayerische Ministerpräsident Günther Beckstein (CSU) kritisiert. Beim zweiten Christlichen Medienkongress in Schwäbisch Gmünd warf er der „Bild-Zeitung“ eine „abgrundtiefe Scheinheiligkeit“ vor.
Scharfe Kritik am kommunistischen Regime in Nordkorea kommt aus der Herrscherfamilie. Kim Jong-Nam, der im chinesischen Exil lebende Halbbruder des neuen Diktators Kim Jong-Un, bezeichnet das Regime in Pjöngjang als „Witz“.
Ein israelisches Militärgericht hat den zweiten der beiden Männer, die fünf Mitglieder der Familie Fogel in Itamar ermordet hatten, zu einer langjährigen Haftstrafe verurteilt. Der Mörder lächelte während der Verlesung des Urteils und antwortete lediglich in verächtlichem Tonfall auf die Fragen des Gerichts.







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