Liebe Leser!
Am Sonntag wählt die Bundesversammlung mit sehr großer Wahrscheinlichkeit den evangelischen Pfarrer Joachim Gauck zum Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland – und damit zum Staatsoberhaupt von mehr als 80 Millionen Deutschen. Ich weiß nicht, wie es um seine Frömmigkeit bestellt ist, ob er eine persönliche Beziehung zu Jesus Christus hat und wie sein Gebetsleben aussieht. Das ist seine Sache und geht mich wenig an. Ich halte auch nichts davon, Gaucks „wilde Ehe“ als einen Indikator dafür zu sehen, wie ernst er es mit seinem Christsein meint. Da möchte ich eher versuchen, mich an das Jesus-Wort aus der Bergpredigt zu halten: „Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet.“
Fakt ist jedoch: Joachim Gauck hat sich als Pfarrer allein schon aufgrund seines Berufes über einen längeren Zeitraum hinweg mit der Heiligen Schrift beschäftigt. Dies hat sein Denken und seine Werte geprägt und wird sich demzufolge auch auf sein Handeln auswirken. Hier sehe ich eine große Chance für unser Land. Denn, auch wenn der Bundespräsident wenig Einfluss auf das „operative Geschäft“, also auf das Regierungsgeschehen hat, kann er mit seinen Reden und Äußerungen doch Einfluss auf das Denken und die Wertmaßstäbe der Bürger nehmen und positiv prägen.
Dabei sollten wir Joachim Gauck unterstützen.
Chantal Pilon lebt als Missionarin bei den Konyagi und studiert deren Sprache und Kultur. Hinter ihr liegt eine herausfordernde Zeit:
Nach Regierungsangaben leben etwa 200.000 Christen im Iran. Doch dies sei eine sehr konservative Schätzung, berichten lokale Mitarbeiter des Hilfswerks für verfolgte Christen Open Doors aus der Islamischen Republik. Vertrauenswürdige Quellen sprechen sogar von einem "explosionsartigen Wachstum" von Hausgemeinden vor allem in größeren Städten. Seit Jahren unterstützt Open Doors verfolgte Christen im Iran und steht in engem Kontakt mit Hausgemeindeleitern aus verschiedenen Regionen. Besonders häufig würden sich demnach junge Iraner dem christlichen Glauben zuwenden. Etwa zwei Drittel der mehr als 74 Millionen Einwohner des Landes sind unter 30 Jahre. Doch eine genaue Zahl der Christen muslimischer Herkunft ist schwierig zu erheben, da sich die Hausgemeinden nur im Verborgenen treffen können. Eine offizielle Kirche dürfen sie nicht besuchen.
Gott legt es den gläubigen Prai aufs Herz, ihre Familien und Freunde mit dem Evangelium zu erreichen und die Christen lassen sich dazu gebrauchen. Dave und Fran Jordan, die unter den Prai arbeiten, berichten von den Ereignissen der letzten Zeit: Dee und Shy sowie weitere Prai-Gläubige waren in ein drei Stunden entferntes Dorf gereist um den Menschen dort die Botschaft der Bibel zu sagen. Dadurch waren als erstes drei Familien gläubig geworden und später bekannten weitere Prai ihren Glauben an Jesus Christus.
Der 1.Januar war ein Tag des Neuanfangs für die Wusuraambya-Gemeinde in Papua-Neuguinea. Missionar Andrew Goud berichtet von der Hochzeit der beiden Gläubigen, Josek und Goma, deren Leben sich an diesem Tag in Christus verbanden. Zu der Trauung waren auch ihre Eltern, Familien und Freunde in die Gemeinde gekommen.
Würde diese Wahrheit besser erkannt, wären die evangelikalen Missionare in unserer Welt besser verteilt. Dann wären 6941 Volksgruppen (2,84 Mrd. Menschen) nicht unerreicht vom Evangelium. Zu viele Christen betrachten Moslems als ihre Feinde. Wenn sie (wenigstens) trotz dieser falschen Einstellung den Auftrag Jesu zu Herzen nehmen würden, und ihre Feinde lieben, für sie beten und sie segnen würden, wäre ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung getan. Die gute Nachricht ist diese: Gott liebt Moslems! Jesus liebt Moslems, und mit dem begrenzten Bodenpersonal arbeitet Er unermüdlich daran, in den untermissionierten Gebieten der Welt Menschen von der Finsternis ins Licht zu ziehen. Hier drei Beispiele aus demselben Rundschreiben. (Namen aus Sicherheitsgründen geändert).
Vor der iranischen Botschaft in Berlin Wann: Donnerstag, 1. März 2012, von 15-18 Uhr Wo: vor iranischen Botschaft in Berlin, Podbielskiallee 67, 14195 Berlin Hintergrund: Bevorstehende Hinrichtung des iranischen Konvertiten-Pastors Youcef Nadarkhani 15.00 bis 15.30 Uhr mit Hermann Gröhe und Erika Steinbach
Im iranischen Untergrund wächst eine in selbständiger Bibelarbeit angeeignete Gläubigkeit. In Hauskirchen sammeln sich meist Anhänger verschiedener charismatischer und evangelikaler Glaubensströmungen. Darauf hat die "Welt am Sonntag" (WamS) aufmerksam gemacht und sich dabei auf die Iranerin Mahin Mousapour berufen, die einer iranischen und afghanischen Konvertitengemeinde in Frankfurt am Main vorsteht.
Das Team, das an der Bibelübersetzung in die Sprache der Simbari arbeitet, trifft sich immer wieder auf der Veranda der Missionarsfamilie Morley. Während der Arbeit tauschen sie sich oft darüber aus, welche „Lektion" Gott sie gerade persönlich lehrt. Eines Tages erzählte Raymond, ein gebildeter und angesehener Mann seiner Dorfgemeinschaft, von einer schwierigen Entscheidung, die er und seine Frau vor kurzem getroffen hatten.


