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Deutschland, Ausland, Organisation, Mitarbeit

Thailand: Ein kleines, aber bedeutendes Puzzleteil

Die Missionare Richard und Wendy Rees leben bei der Volksgruppe der Pwo Karen. Sie nehmen die Weltanschauung der Menschen unter die Lupe und fühlen sich dabei, als ob sie ein riesiges und äußerst komplexes Puzzle zusammensetzten.

Viele Bereiche in dieser Kultur fordern gezielte Aufmerksamkeit, damit die Bibelübersetzung exakt und stimmig wird. Ein Weg, um die Weltanschauung tiefgehend zu erforschen, ist, den Pwo Karen gezielte Fragen zu stellen. Dabei geht es z.B. darum herauszufinden, was ein bestimmtes Wort in ihrer Kultur bedeutet. In einer entspannten und persönlichen Atmosphäre fügen sich einzelne interessante Eindrücke zu einem ganzen Bild zusammen.

Richard und Wendy erzählen von einem solchen Gespräch, bei dem sie mehr über die Bedeutung des Wortes „Sünde" in der Kultur der Pwo Karen herausfinden wollten.

Richard: „Was ist Sünde?"

Bibelschmuggel im digitalen Zeitalter

Auch im Bibelschmuggel ist das digitale Zeitalter angebrochen: Auf kleinen Speicherkarten, wie sie etwa in Mobiltelefonen oder Fotoapparaten benutzt werden, soll die Heilige Schrift und andere christliche Literatur zu Christen gebracht werden, die aus Glaubensgründen verfolgt werden, zum Beispiel in Saudi-Arabien.

Das internationale Missionswerk Bibel League (Bibelliga) mit Sitz in Chicago (US-Bundesstaat Illinois) will in Zusammenarbeit mit anderen Organisationen solche Materialien auf Micro-SD-Karten abspeichern. Christen in Verfolgerstaaten können sie in ihre Handys stecken und lesen, ohne Spuren im Internet oder auf ihrem Computer zu hinterlassen. Maximal lassen sich etwa 32 Gigabyte abspeichern; da die Daten komprimiert werden, enthalten die Karten neben der Bibel, theologischen Kommentaren und anderen Büchern auch Videos und Anbetungsmusik.

Papua-Neuguinea: Begeisterte Übersetzungshelfer

Lourens Laureti und einige Mengen, die ihm bei der Bibelübersetzung helfen, sind dabei, Prinzipien zu lernen, die ihnen bei der Übersetzung von Gottes Wort in die Sprache der Mengen behilflich sein werden.

Sie beschäftigen sich mit der Ausgangssprache und der Sprache des Empfängers und lernen außerdem, dass der Textverlauf zusammenhängend sein muss, wenn er einheitlich sein soll.

Das Team sammelt viele verschiedene Informationen und praktische Hinweise für seine Übersetzungsarbeit. Es versetzt sie aber am meisten in Begeisterung, dass sie Verse aus dem Buch Ruth und aus dem Lukasevangelium übersetzt haben - zum ersten Mal in der Geschichte der Mengen.

Bild des Tags - Mission mit NTM

 

Papua-Neuguinea: "...anders als alles, was ich bisher gehört habe"

Regungslos saß Gabriel auf seinem Stuhl während der Missionar Andrew Wilson ihm die letzten beiden Lektionen aus „Auf festen Grund gebaut" vorlas. Gabriel sollte prüfen, ob sie verständlich sind, damit die Botschaft darin die Herzen der Nord Wahgi erreichen kann.

Nachdem Andrew zu Ende gelesen hatte, saß Gabriel schweigend da und stellte sich vor, wie der Himmel sich verfinsterte als Jesus starb, weil die Sünde der ganzen Menschheit auf ihm lastete. Gabriel drückte seine innere Überzeugung aus, dass Jesus auch seine Sünde getragen hatte. Er habe verstanden, dass all seine guten Werke ihn nicht retten können, aber dass Jesus für seine Sünden bezahlt habe.

Shockwave 2012: United in Prayer for Egypt

 

 

"Spiegel Online" über fliegende Christen

Das Nachrichtenportal "Spiegel Online" berichtete am Freitag in der Rubrik "Karriere" über einen christlichen Flugdienst. Der Artikel mit der Überschrift "Fliegen über dem Dschungel – Buschpiloten im Namen Gottes" liest sich überraschend positiv.

Die Verfasserin Christiane Oelrich beschreibt den Arbeitsalltag von Martin Köhler, der für den Flugdienst "Missions-Luftfahrt-Gesellschaft" (MAF) im Dienst ist. Oelrich spricht über Köhler in diesem Kontext von jemandem, der sein Leben riskiert, "um Kranke und Verletzte aus dem Dschungel zu bergen". Sie geht dabei auch auf die Lutherisch-Evangelische Kirche in Bayern ein, die die Organisation finanziell unterstützt. Die Verfasserin lässt jedoch auch Köhler immer wieder zu Wort kommen. Er schildert die schwierigen Umstände seiner Arbeit. Seine Intention ist: "Kranke und Verletzte auszufliegen, die ärztliche Hilfe brauchen". Köhler ist es dabei ein Anliegen, die "Botschaft des Evangeliums weiterzutragen".

Mosambik: Gott vergisst nichts

Die Gläubigen aus der Volksgruppe der Mwinika (sprich: Moniga) möchten anderen von Jesus erzählen. Die Voraussetzungen dafür wurden vor 25 Jahren geschaffen. In den späten 1980ern entstand ein Konflikt, der sich auf die meisten Länder im Süden Afrikas ausbreitete. Viele Moniga gingen dem Konflikt aus dem Weg und siedelten sich in einem bestimmten Gebiet an. Unter den Leitern der vorherrschenden Religion des Landes gab es eine heftige Debatte. Viele dieser religiösen Leiter trafen sich um über den Grund des Konflikts zu diskutieren. Ihr Fazit: "Das Problem an unserer Religion ist, dass wir Gottes Wort nicht verstehen. Wir brauchen es in unserer eigenen Sprache." Die Leiter beteten miteinander und baten Gott um Sein Wort in ihrer Herzenssprache.

Zur damaligen Zeit war das Treffen in aller Munde gewesen, aber mit der Zeit geriet der Konflikt in Vergessenheit und genauso das Gebet, das daraus entstanden war. Aber Gott vergisst nichts.

Fussball-Bibel: Was Klopp & Co glauben

Mehrere Trainer und Spieler der Fußball-Bundesliga bekennen in einem neuen Buch ihren christlichen Glauben. In der von David Kadel herausgegebenen „Fußball-Bibel“ (Gerth Medien/Aßlar bei Wetzlar) äußert sich unter anderen der Trainer von Borussia Dortmund, Jürgen Klopp, der seine Mannschaft in der Saison 2010/2011 zur Meisterschaft führte: „Für mich ist der Glaube an Gott wie ein Fixstern, der immer da ist. Ein treuer Begleiter, der dir oft genau dann Kraft schenkt, wenn du gar nicht mehr damit rechnest.“

Er sei in einer schwäbischen Familie aufgewachsen, erzählt der Fußball-Lehrer. Seine Mutter habe jeden Abend an seinem Bett gesessen und mit ihm gebetet. Heute bete er am Ende eines Tages immer mit seiner Frau Ulla. Klopp: „Grundsätzlich gibt es in meinem Leben unglaublich viele Gründe, mich im Minutentakt bei Gott zu bedanken.“ Mittlerweile habe er „eine ganz gesunde, offene Art, zu Gott zu beten“. Klopp: „Ich würde einfach jedem wünschen, dass er diese Erkenntnis auch hat.“

Humanisten kritisieren Bibelbotschaften in S-Bahnen

Kritik an Plakaten mit biblischen Botschaften in Stuttgarter S-Bahnen übt der Humanistische Pressedienst (Berlin). Dessen Herausgeber ist der Politologe und bekennende Atheist Carsten Frerk.

Autor Thomas Häntsch stört sich daran, dass an den Scheiben einiger Wagen der sechs S-Bahn-Linien 50 mal 15 Quadratzentimeter große Transparente mit Bibelsprüchen wie „Wer meine Worte hört und danach tut, der ist klug“ und „Bekehre Dich zu Deinem Gott!“ hängen. Die Spruchbänder stammen von der Süddeutschen Plakatmission. Die evangelikalen Plakatbotschaften behinderten die Aussicht aus den Fenstern der S-Bahnen, beklagt Häntsch. Ein religiöser Verein dürfe „ungeniert in öffentlichen Verkehrsmitteln missionieren“. Häntsch zufolge zeigt dies auch den „Vormarsch fundamentalistischer Freikirchen“.

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