Nachtrag (09.10.): Das unten stehende Zitat wurde mit Herrn Dr. Nestvogel abgesprochen und auf dieser Basis so veröffentlicht. Wir hatten Austausch mit Herrn Ebertshäuser und wollen dies hiermit nachtragen.
Wir hatten nachgehakt bei der ART und Herrn Nordsieck. Unabhängig davon sind im Internet Aussagen veröffentlicht, die unserer Ansicht nach bei intensiver Betrachtung zumindest doch ein Plädoyer für mehr Objektivität und Fairness in der Sache erfordern.
Als Antwort auf den letzten Rundbrief der ART hatte nun Herr Dr. Nestvogel eine Mail in Umlauf gebracht, in der er auf die bereits veröffentlichten Beiträge verweist und zudem um die zukünftige Bekenntnistreue der ART besorgt ist. Ohne auf die Aussagen im Detail einzugehen zeigt sich doch, dass der Konflikt über die Milleniumslehre hinausgeht.
Die Zukunft wird zeigen inwieweit die Sorge von Herrn Dr. Nestvogel berechtigt ist. In dubio pro reo - solange nichts Konkretes vorliegt, plädieren wir auch hier, die Entscheidung zur Loyalität für die eine oder andere Seite nicht von Vermutungen oder Sympathien abhängig zu machen.
Herrn Ebertshäuser wollen wir noch einmal danken für seine gewissenhafte Arbeit und die guten Beiträge, auf die wir weiterhin gerne verweisen.
Unser Beitrag vom 02.10.:
Über das Ausscheiden von Herrn Dr. Nestvogel aus der ART kursieren mittlerweile viele Versionen. Mit der großen Nachricht seitens idea wurde der Konflikt medial eingeläutet, TOPIC hatte zweimal nachgelegt und nun fassen die aktuellen Notizen - auf die auch wir verweisen und die jüngst auch durch den Mailverteiler gingen - den Fall zusammen:
Wolfgang Nestvogel wurde hauptsächlich deshalb aus seinem Amt gedrängt, weil er eben dieser Überzeugung ist, und weil die dogmatischen calvinistisch-reformatorischen Kräfte im Stiftungsrat (die die ART auch finanziell maßgeblich unterstützen), ihn auf die klassische reformatorische Lehre in Endzeitfragen festlegen wollten, was er aus Gewissensgründen verweigerte.
Wir haben nachgehakt, und beide Parteien stimmen dem nicht zu, sondern beurteilen die Formulierung als zu weit gehend.
Im Rundbrief der ART lesen wir: "Über die Lehre als solche wollten wir dabei nicht ausführlich diskutieren – es ging allein um die Wahrung der Verfassung der ART." Die ART wollte also Herrn Dr. Nestvogel nicht auf eine Glaubensrichtung festlegen, sondern allein die reformatorischen Grundlagen der ART bewahren.
In diesem Sinne sind die Gewissensgründe von Herrn Dr. Nestvogel zu verstehen, dass er einer entsprechenden Zurückhaltung in dieser Frage der Endzeitlehre nicht zustimmen konnte, was man befürworten kann oder nicht.
Es bleibt zu erinnern, dass Herr Dr. Nestvogel selbst den Calvinismus zur Glaubensgrundlage hat. Umso bedauerlicher wohl auch für ihn, dass nach vielfacher Darstellung in den Medien "finanzstarke, calvinistische Kräfte" ihn aus dem Amt gedrängt haben sollen.
Artikel zum Thema:



.jpg)








.png)