Ein israelisches Militärgericht hat den zweiten der beiden Männer, die fünf Mitglieder der Familie Fogel in Itamar ermordet hatten, zu einer langjährigen Haftstrafe verurteilt. Der Mörder lächelte während der Verlesung des Urteils und antwortete lediglich in verächtlichem Tonfall auf die Fragen des Gerichts.
Fünf Mitglieder der Familie Fogel waren im März des vergangenen Jahres in ihrem Zuhause in Itamar brutal im Schlaf ermordet worden. Die Mörder hatten damals die Eltern Ruth und Ehud Fogel, sowie drei ihrer Kinder getötet: Yoav (11), Elad (4) und Hadas (drei Monate).
Der Mörder zeigte keine Zeichen der Reue und erklärte im Gegenteil, er sei stolz auf seine Tat. Das Gericht verurteilte ihn zu einer fünffach lebenslänglichen Freiheitsstrafe und weiteren sieben Jahren Haft.
Sein Komplize war bereits im vergangenen Herbst zu einer mehrfach lelbenslänglichen Strafe verurteilt worden. Beide Angeklagten in dem Fall hatten zuvor Geständnisse abgelegt und schuldig plädiert. Ihrer Aussage nach hatten sie die Morde vor der Tat über zwei Wochen geplant.
In der Stellungnahme des Gerichts hiess es: „Es handelt sich um einen Mörder ohne jede Menschlichkeit, der während des gesamten Prozesses keine Reue über die Morde gezeigt hat."
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