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Im Angesicht des Islam - die Luft wird dünner

 


Es ist erschreckend. Wenn wir die christlichen Nachrichten beobachten, fällt uns doch auf wie wir uns immer mehr um die islamische Achse drehen als um unsere eigene, die christliche.

Fast die Hälfte aller Meldungen sind vom Islam geprägt. Da gibt es die Integrationsdebatte, die Frage nach unserer Kultur und Religionsfreiheit, die vielen Verfolgungen besonders in den muslimischen Ländern oder politische Anträge wie den der Muslime in der UN gegen die "Diffamierung von Religionen".

Dessen Durchsetzung hätte zur Folge, dass auch jegliches Feiern von Gottesdiensten, das Singen religiöser Lieder oder auch die rein private Versammlung zum Bibellesen als "Beleidigung einer anderen Religion" zukünftig verboten werden können. Gleichzeitig wollen Kirche und Muslime zusammen den Weltfrieden fördern. Und während Al-Kaida die Christen für vogelfrei erklärt, warnen deutsche Politiker vor den Evangelikalen.

Schon jetzt wird es dem Christen in Europa selbst von den Nicht-Muslimen verboten, seinen Glauben wirksam zu bekennen. Da möchte in Holland jemand sein Dach zur Werbebotschaft für das Evangelium opfern - es wird ihm im Namen des Gesetzes verboten, denn es würde nicht in die Landschaft passen. Und wenn die Kirche ihrem Angestellten kündigt, weil dieser Ehebruch begangen hat, so verstoße das gegen die Menschenrechte. Wohin führt das und was ist die Konsequenz daraus?

Zum einen wollen wir versuchen, weniger Meldungen über den Einfluss des Islam zu veröffentlichen, denn das ergibt ein verzerrtes Bild. Auch wenn der Islam voranschreitet und die Luft dünner wird, ist und bleibt Jesus Christus immer noch Sieger. Daran ändert auch die Verfolgung seiner Gemeinde nichts. Im Gegenteil, der Name des Höchsten wird verherrlicht gerade im Ausharren der Heiligen!

Zum anderen sollten wir doch langsam aber sicher Konsequenzen ziehen für unsere christlich-gemeinschaftliche Zukunft. Weg von der Institution Kirche und von formellen Vereinen, die jeglichen staatlichen Gesetzen, der political correctness und dem Zeitgeist folgen müssen. Hin zu einer informellen, loseren Struktur, die flexibel, unabhängig und allein auf Gott gerichtet wirken kann. Einen Verein muss man nicht anmelden, und wer auf Spendenbescheinigungen angewiesen ist, entscheidet sich im Zweifel für den Staat und gegen Gott.

Die Diskussionen über den Islam werden wir - mit etwas mehr Abstand - weiterverfolgen. Vor allem die Nachrichten von OpenDoors über das Leid unserer verfolgten Geschwister werden wir weiterhin veröffentlichen. Erstens können wir mitbeten, und zweitens sollten wir uns an den Gedanken gewöhnen, dass Christenverfolgung normal und nicht die Ausnahme ist.

Den Koran sollten wir kennen und das Wesen des Islam verstehen. Die Diskussionen drehen sich meist um den harmloseren Volks-Islam. Ihre Vertreter aber bestimmen nicht die Entwicklungen von oberster Stelle. Wir haben hierzu eine Gegenüberstellung Islam-Christentum, eine zusammengefasste Korananalyse und die Islam Dokumentation von Bruder Fouad Adel. Mit diesen Fakten im Kopf erscheint jede weitere Diskussion überflüssig. Der Islam lässt sich nicht in eine christliche Kultur integrieren, und Kompromisse verlangen einen Maulkorb.

Andererseits: dem Muslimen als Menschen sollten wir uns schon öffnen. Wie sagte ein Türke: "Ich wohne seit 30 Jahren in Deutschland, aber ich habe noch nie ein deutsches Wohnzimmer gesehen." Das liegt sicher nicht nur am Türken. Die Liebe Gottes aber gilt auch ihm.
 

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