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Entlastung für verfolgte Christen in England

 

In England gibt es immer mehr Anzeichen von Christenverfolgung. Bereits 2010 wurde ein Straßenprediger verhaftet, weil er Homosexualität als Sünde bezeichnet hatte. Im letzten Monat wurde Jamie Murray als Besitzer eines christlichen Cafés verhört, weil er DVDs mit Bibelversen abgespielt hatte. In beiden Fällen beschwerten sich Bürger über 'Homophobie' und beriefen sich auf Absatz 5 des Public Order Act. In beiden Fällen standen die Mitarbeiter des Christian Institute den Angeklagten zur Seite. Am Ende wurden die Anklagen fallengelassen. Die Polizei entschuldigte sich mittlerweile bei dem Café-Besitzer für die 'Art und Weise' ihrer Untersuchung.

Die Beamten gaben zu, das Gesetz falsch ausgelegt zu haben. Allerdings hätten sie niemals untersagt, die Bibeltexte abzuspielen. Dem widerspricht Herr Murray, die Polizei habe stattdessen mit Verhaftung gedroht. Der Beschuldigte nahm die Entschuldigung schließlich an, auch wenn "wichtige Fragen unbeantwortet bleiben." So sei die Polizei davon ausgegangen Murray sei schuldig, ohne sich das Material angeschaut oder seine Position angehört zu haben. Herr Webster vom Christian Institute betont weiterhin, das Abspielen von Bibelversen sei gesetzlich nicht verboten.

Eine ähnliche Konfrontation mit der Polizei hatte damals der verhaftete Prediger Dale Mcalpine. Die Situation wurde auf Video festgehalten:
 

Mcalpine durfte seine Position darstellen, wurde aber dennoch verhaftet weil die Beamten auch hier davon ausgingen, er handle gegen das Gesetz. Die Anklage wurde auch in diesem Fall wieder fallengelassen. Auch wenn Mcalpine den Beamten vergibt weist er darauf hin, dass Unrecht geschehen ist und sein Fall im Land kein Einzelfall sei. "Wir haben ein Problem im System, das berichtigt werden sollte."

Das Christian Institute ist ein überkonfessionelles Werk zur Förderung der christlichen Religion und Bildung in Großbritannien. Über die Vorfälle werden auf ihrer Webseite www.christian.org.uk berichtet.

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