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Kirche

Landeskirche präsentiert: Imame!

 

Dialog wichtiger als Evangelium?

Die Landeskirche in Hannover hat in gemeinsamer Absprache mit der "Schura" (Rat islamischer Gemeinschaften) Niedersachsen allen Landeskirchen-Pastoren und -Mitgliedern schriftlich empfohlen, sich bei den aktuellen Koran-Verteilungen der Salafisten bloß nicht etwa vor Ort blicken zu lassen, oder sich gar zu äußern - um jeder Form von möglichem Ärger vorzubeugen. Auf kirchendeutsch heißt das dann „den Religionsfrieden wahren“.

In Wahrheit ist dieses Verhalten eher angstmotiviert und bequem. Besteht denn die spezielle Aufgabe des Christlich-Muslimischen Dialogs darin – ganz an der „Religion des Friedens“ orientiert – den Christen den Islam zu vermitteln, Imame kennen zu lernen und alles Islamische so schnell wie möglich im Land zu befestigen? Statt in arabischer Sprache den Muslimen und Imamen das Evangelium zu erklären, werden der Imam und die Moschee die neuen Vorzeigeobjekte des christlich-muslimischen Dialogs. In der gesamten Rhetorik werden Imame hier quasi pastoral vorgestellt, „Schlüsselfiguren“ im interreligiösen Dialog. Hier eine Einladung dazu im Videobeitrag:
 

Link des Tages - Thomas Schirrmacher

Gedanken zur Predigt über Homosexualität im Pfarrhaus

 

Gedanken eines alten Mannes zu einer im April 2012 gehaltenen Predigt über Homosexualität im Pfarrhaus. (Quelle: Rundmail)

Liebe Gemeinde, die Kirchenleitung hat einen Beschluss gefasst: Bei Zustimmung des Kirchenvorstands soll homosexuellen Pfarrern gestattet werden, ihre Neigung auch im Pfarrhaus in einer verbindlichen Partnerschaft zu leben.

Wer hat die Kirchenleitung zu diesem Beschluss gedrängt? War das wirklich das Gebot der Stunde? Welche Motive stehen hinter dem Beschluss? Mein Eindruck: Die EKD sieht es als eine ihrer Hauptaufgaben an, sich für die Rechte der Homosexuellen einzusetzen. Dahinter werden alle sonstigen Probleme erst mal zurückgestellt.

Es kam im Vorfeld zu Auseinandersetzungen in der Sächsischen Landeskirche. Eine „Markersbacher Erklärung“ sammelte Unterschriften gegen diesen Beschluss. Eine „Bornaer Erklärung“ forderte deutlichere Schritte als bisher in Richtung Öffnung der Kirche für Homosexuelle zu gehen. Auch dafür wurden Unterschriften gesammelt.

Der Gründer verlässt die „Stunde der Kraft“

Eine komplette Umwälzung steht bei dem traditionsreichen und weltweit am weitesten verbreiteten Fernsehgottesdienst an. Der Gründer der „Hour of Power“ (Stunde der Kraft), Pfarrer Robert H. Schuller (85) und seine Frau Arvella, seine Tochter, Hauptpastorin Sheila Schuller Coleman, und ihr Mann Jim Coleman, sowie die Produzenten Jim und Gretchen Penner – Schullers Schwiegersohn und Tochter – haben sich von dem Missionswerk getrennt, das die wöchentlichen Sendungen produziert und verbreitet. Auslöser ist unter anderem ein Streit über die künftige Ausrichtung der Programme, die eine mit positivem Denken verbundene Glaubensbotschaft verbreiten.

Die deutschsprachigen Ausstrahlungen unter anderem über die Sender Tele 5 und Bibel TV gehen zumindest bis Ende Mai weiter wie bisher, teilte der Geschäftsführer von „Hour of Power“ Deutschland, Frank Handrich (Augsburg), der Evangelischen Nachrichtenagentur idea am 13. März auf Anfrage mit. So lange werde man die jeweils vor sechs bis acht Wochen in der Crystal Cathedral (Glaskathedrale) von Garden Grove (US-Bundesstaat Kalifornien) aufgezeichneten und für das Publikum in Deutschland, Österreich und der Schweiz bearbeiteten Gottesdienste ausstrahlen. Wie sie danach gestaltet würden und wer beispielsweise der Verkündiger sein werde, wisse er zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht. Die zum Glauben ermutigenden Botschaften würden fortgeführt; allerdings würden in der musikalischen Gestaltung wahrscheinlich wieder traditionelle Lieder einen breiteren Raum gegenüber der modernen Lobpreismusik gewinnen. Die Verträge mit den deutschsprachigen Sendern seien jeweils für ein Jahr abgeschlossen, liefen also noch bis Ende 2012. Einen Spendeneinbruch habe es bisher nicht gegeben.

Luther-Botschafterin Käßmann: Amtsantritt am 27. April

Mehr als zwei Jahre nach ihrem Rücktritt übernimmt Ex-Bischöfin Margot Käßmann wieder ein wichtiges Amt in der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Am 27. April werde die prominente Theologin in ihr neues Amt als Botschafterin für das 500-jährige Reformationsjubiläum 2017 eingeführt, teilte die EKD am Montag mit.

Der EKD-Ratsvorsitzende Nikolaus Schneider will Käßmann das neue Amt in einem Gottesdienst in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche in Berlin übertragen. Bereits im Sommer hatte die EKD sich zur Einbindung Käßmanns in die Vorbereitungen des Reformationsjubiläums entschieden. Bis vor kurzem hatte die 53-Jährige eine Professur an der Universität Bochum wahrgenommen.

Zitat des Tages - zur Apostasie der Evangelikalen

 

"Evangelikal", so wie wir den Ausdruck hier gebrauchen, bezeichnet Christen welche die Bibel als ihre Autorität in allen Dingen des Glaubens und der Lebensführung anerkennen. Mit anderen Worten, sie bekennen sich zu einem Leben nach der Schrift. Traurigerweise ist das nicht viel mehr als ein Lippenbekenntnis bei den meisten bekennenden Evangelikalen, selbst wenn die verschiedenen Befragungen die ihren Glauben und ihre Taten abbilden nur minimale Genauigkeit aufweisen. Trifft dasselbe aber ebenso auf die kommende Generation der "Bibel-gläubigen" Christen zu? Daran besteht kein Zweifel, doch der Vorwurf für ihren Zustand ist gewiss auch meiner Generation zu machen.

 

"Jesus ist nicht Gott" - Häresie in den Kirchen

 

 

Katholiken betrachten Evangelikale als Verbündete

Die Vielschichtigkeit des Protestantismus erschwert das ökumenische Gespräch. Das beobachtet der ehemalige stellvertretende Chefredakteur der Tageszeitung „Die Welt“, Gernot Facius (Bonn).

Evangelikale und Charismatiker, die auf der uneingeschränkten Autorität der Bibel beharrten, stimmten mit den ethischen Positionen der katholischen Kirche vielfach überein, während theologische Probleme zwischen katholischer Kirche und evangelischen Landeskirchen weitgehend ausgeräumt seien. Beispielsweise lobten Evangelikale den Papst für seine Warnungen vor einer „Diktatur des Relativismus". Große Übereinstimmung bestehe vor allem in ethischen Fragen, etwa beim Schutz des menschlichen Lebens, bei der Wertschätzung der Familie und bei der Stammzellenforschung. Wie Katholiken sähen Evangelikale einen Verstoß gegen biblische Prinzipien, wenn protestantische Landeskirchen ihre Pfarrhäuser für gleichgeschlechtliche Partnerschaften öffnen und Homo-Paaren ihren Segen geben. Die Folge sei, dass die katholische Kirche Evangelikale nicht mehr als lästige Sektierer betrachte, sondern als Verbündete.

Keine Antwort - ein offener Brief an einen Pastor

Lieber Herr Schäfer,

Sie haben heute über die Jünger in Gethsemane gepredigt. Eine Kernaussage von Markus 14:32-42 ist m. E.: "...und sie wussten nicht, was sie ihm antworten sollten". Jesus redet die Jünger an - keine Antwort!

Genau dieses Verhalten der schlafenden Jünger ist charakteristisch für die heutigen evangelikalen Leiter, Pastoren und Verantwortungträger: keine Antwort!

Lesbische Pfarrerin bekommt ein Kind

Eine ungewöhnliche Schwangerschaft bewegt die Öffentlichkeit. Eine lesbische Pfarrerin, die mit einer Politikerin eine eingetragene Lebenspartnerschaft eingegangen ist, bekommt in vier Monaten ein Kind. Es handelt sich um Eli Wolf, Leiterin des Frauenzentrums der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau. Die 46-Jährige ist seit 2002 mit der Staatssekretärin im nordrhein-westfälischen Ministerium für Gesundheit und Emanzipation, Marlis Bredehorst, verpartnert.

Die 55-jährige Politikern gehört der Partei Bündnis 90/Die Grünen an. Das Kind soll durch künstliche Befruchtung gezeugt worden sein. Ihre „Liebe auf den ersten Blick“ habe 1997 bei einer Geburtstagsfeier begonnen, berichten die Frauen in der Bild-Zeitung. Nach der Geburt will Eli Wolf Elternzeit beantragen und nach Köln ziehen, wo die Partnerinnen eine gemeinsame Wohnung haben. Bredehorst kündigte an, ihr tägliches Arbeitspensum von derzeit 15 bis 16 Stunden zu kürzen, „um Freiräume für Frau und Kind zu schaffen“. Familie und Beruf miteinander vereinbaren zu können, gehöre zu den Ansprüchen ihres Ministeriums. Übereinstimmend berichten die Frauen, in ihrer Umgebung nur positive Reaktionen zu erfahren. In ihrer Kirche erlebe sie „pure Freude“, so Wolf.

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