US-Präsident Barack Obama hat sich für die Legalisierung der „Homo-Ehe“ ausgesprochen. Die Reaktionen in Gesellschaft und Kirche sind gespalten.
Einer Umfrage des Pew-Forschungszentrums (Washington) zufolge sind 47 Prozent der US-Amerikaner für eine völlige Gleichstellung schwuler bzw. lesbischer Partnerschaften mit der Ehe; 43 Prozent sind dagegen, und der Rest ist unentschieden. Beifall erntet der Präsident bei theologisch liberalen protestantischen Kirchen, während die katholische Kirche und die Evangelikalen ihm scharf widersprechen.
Noch vor vier Jahren hatte sich Obama gegen die „Homo-Ehe“ ausgesprochen. Beobachtern zufolge geriet er jetzt unter Druck, nachdem Vizepräsident Joe Biden sich im Fernsehen für die „Homo-Ehe“ ausgesprochen hatte. Zuvor hatten die Wähler im Bundesstaat Nord Carolina der „Homo-Ehe“ einen Riegel vorgeschoben: Mit 58 gegen 42 Prozent stimmten sie für einen Verfassungszusatz, der „Ehe“ nur als Vereinigung von einem Mann und einer Frau zulässt. 30 von 50 Bundesstaaten haben eine derartige Regelung.
Das Atomprogramm Irans alarmiert die Welt. Besonders bedroht durch die mögliche Entwicklung einer Atombombe fühlt sich Israel und erwägt einen präventiven Militärschlag. Der Präsident der Islamischen Republik, Mahmud Ahmadinedschad, propagiert die Auslöschung des jüdischen Staates. Kann man daher Verständnis für einen Waffengang Israels aufbringen?
Joseph Kony ist einer der am meisten gesuchten Kriegsverbrecher. Als Anführer der Lord’s Resistance Army („Widerstandsarmee des Herrn“, LRA) in Uganda wird er für den Mord an 30.000 Menschen, die Entführung von rund 66.000 Kindern und die Vertreibung von über zwei Millionen Flüchtlingen verantwortlich gemacht. Seit 1987 zieht seine Rebellenarmee aus versklavten Kindersoldaten plündernd und mordend durch das Land. Konys Miliz setzt sich für einen christlich-theokratischen Staat Uganda ein, der auf Basis der Bibel und der Zehn Gebote gegründet sein soll. Dass Kony dabei gegen fast alle dieser Gebote verstößt, scheint ihn wenig zu stören.

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