Skip to Content

Deutschland

Verteilaktion: Bibel statt Koran

In Hannover und Bremen haben Christen in den vergangene Tagen Bibeln verschenkt. Für die einen ist das eine Gegenaktion zur Koran-Verteilung radikaler Salafiten, für die anderen Bildungsarbeit. Die Medien jedenfalls zeigten Interesse.

Am Donnerstag hat der Evangelische Arbeitskreis der CDU/CSU (EAK) in Bremen Bibeln verteilt. Der "Weser Kurier" und die Berliner "Tageszeitung" (taz) berichteten über die Aktion. Auch das "ZDF-heute-journal" zeigte am Donnerstagabend Bilder von der Verteilung von Neuen Testamenten in der Bremer Innenstadt. Demnach erklärte die CDU-Abgeordnete und Vorsitzende des EAK Bremen, Elisabeth Motschmann, sie wolle mit dem Bibelstand zum Nachdenken anregen. Eine Reaktion auf die Verteilung des Korans durch Salafiten sei die Aktion nicht. Sie erachte es aber als wichtig, Kenntnisse über den eigenen christlichen Glauben zu haben, um den Dialog zum Beispiel mit den Muslimen führen zu können. Die Bibelverteilung sei ein Weg, "unsere jüdisch-christlichen Wurzeln, unsere Kultur und die vielen verschiedenen Bezüge zum Christentum zu vermitteln".

Stimmen zur Bibelverteilung in Hannover

 

Matthias: Afrikaner unter Tränen

„Ich durfte etwa drei Leuten das Evangelium erklären. Da war ein Agnostiker, ein jungen Moslem, ein älterer Herr. Außerdem habe ich mich einige Zeit mit einem überzeugten Evolutionisten unterhalten.“ Ein Afrikaner kam an den Stand und berichtete Matthias von seinen Nöten. Nach dem Gespräch war der Afrikaner sichtlich bewegt – es wurde gebetet – der musste sich setzen - und die Tränen flossen... Matthias wird ihm noch eine englische Bibel zukommen lassen. „Es war für mich insgesamt eine große Freude mitzumachen - möge Jesus unser tun segnen!“

Ingrid: Gottes bedingungslose Liebe zeigen

Ingrid kam extra aus Adenstedt mit frisch gebackenem Kuchen und Kaffee: „Ein gutes Gespräch hatte ich mit dem sehr intelligenten und Studierten der Physik“. Ingrid traf außerdem einen alten Mann, der noch den Krieg - mit Massenerschießungen im KZ - miterlebte.. Er erzählte ihr: „Ich lebe auf der Straße. Ich bin überzeugter Atheist, aber ich helfe einer 93jährigen, die keine Zähne mehr hat... Meine Mutter war ganz fromm, sie betete für uns immer auf Knien” .. den frischen leckeren Kuchen - und ermutigende Worte von Jesus - nahm der Mann dann gern an.

Deutschland: Ehemalige Muslime lassen sich taufen

13 ehemalige Muslime aus dem Iran und Afghanistan haben sich in der Friedenskirche der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde (Baptisten) in Mülheim/Ruhr durch Untertauchen taufen lassen. Wie Gemeindepastor Helmut Venzke gegenüber idea sagte, stammen sie aus dem gesamten Ruhrgebiet. Zu seiner Gemeinde gehörten bereits einige Iraner, die sich in die deutsche Gesellschaft integrieren wollten. Dazu gehöre für sie die Mitgliedschaft in einer deutschen Gemeinde. Venzke hat den Eindruck, dass dort, wo es bereits einige Christen aus dem Iran gebe, immer mehr hinzuzögen. So hätten am letzten Taufseminar in seiner Gemeinde überraschend über 50 Iraner teilgenommen.

Moslems sind nicht unsere Feinde - sie sind Opfer des Feindes

Würde diese Wahrheit besser erkannt, wären die evangelikalen Missionare in unserer Welt besser verteilt. Dann wären 6941 Volksgruppen (2,84 Mrd. Menschen) nicht unerreicht vom Evangelium. Zu viele Christen betrachten Moslems als ihre Feinde. Wenn sie (wenigstens) trotz dieser falschen Einstellung den Auftrag Jesu zu Herzen nehmen würden, und ihre Feinde lieben, für sie beten und sie segnen würden, wäre ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung getan. Die gute Nachricht ist diese: Gott liebt Moslems! Jesus liebt Moslems, und mit dem begrenzten Bodenpersonal arbeitet Er unermüdlich daran, in den untermissionierten Gebieten der Welt Menschen von der Finsternis ins Licht zu ziehen. Hier drei Beispiele aus demselben Rundschreiben. (Namen aus Sicherheitsgründen geändert).

1. Durch eine relativ unbekannte Arbeit in einem streng islamischen Land im Mittleren Osten wurde eine Bewegung geboren, die vor Kurzem eine DVD mit Anbetungsliedern produzierte. Geschrieben wurden diese von ehemaligen Moslems. Nach der Produktion stellte jemand die Frage, ob sie sich nicht um ihr Leben sorgten. „Nein“, sagten sie. „Man kann uns nicht töten. Wir gehen einfach (weiter) zu Jesus. Wir hoffen, die DVD wird von Nutzen sein, andere Nachfolger Jesu im ganzen Land zu ermutigen.“

Bedenkenswerte Zitate zum Thema Mission

 

Für Mission ist immer nur der Ausschuss da, nach dem Prinzip: Das fünfzehn Jahre alte Auto kann der Missionar fahren. Mich ärgert das! Wir haben die beste Botschaft der Welt. Warum geben wir nur den Ausschuss dafür?

...

Wir haben vor einigen Jahren Gästewohnungen für die Missionare gebaut und bei den Möbeln kam der Vorschlag, in den Gemeinden zu fragen, ob jemand etwas übrig hat. Ich wollte das nicht. Die Leute bringen dann ihren Sperrmüll und haben kein Verständnis, wenn wir ihn nicht aufstellen.

...

Die Missionsgesellschaften sind entstanden, weil die Gemeinde ihre Aufgabe nicht wahrgenommen hat.

Deutschland: Wie Christen muslimische Kinder erreichen

Gelsenkirchen (idea) – Im Ruhrgebiet wächst die Zahl christlicher Angebote für Kinder muslimischer Familien. Die Resonanz darauf ist an vielen Orten gut, weil diese Kinder dort mit offenen Armen empfangen werden, während sie sich sonst von Deutschen häufig abgelehnt fühlten, berichtete der für das nördliche Ruhrgebiet zuständige Mitarbeiter der Kinder-Evangelisations-Bewegung (KEB), Claus Ehritt (Marl), gegenüber idea.

Am 11. Februar schulte die KEB bei einem Seminar in Duisburg 30 Mitarbeiter für die Arbeit mit muslimischen Kindern. Nach Ehritts Erfahrung ist es für solche Angebote wichtig, neben einem attraktiven Programm mit Spielen und Basteln christliche Wahrheiten in lebendigen Geschichten aus der Bibel zu vermitteln. So könnten die Kinder entdecken, dass Gott sie liebe und ihnen ohne Vorleistung Vergebung anbiete. Zudem könnten sie am Verhalten und bei den Gebeten der Mitarbeiter einen persönlichen und zugleich respektvollen Umgang mit Gott beobachten. Auf dem Seminar ging es zudem darum, wie Kindermitarbeiter eine freundschaftliche oder nachbarschaftliche Beziehung zu muslimischen Eltern aufbauen können.

Oktay - ein Türke kommt zu Jesus

 

 

Fussball-Bibel: Was Klopp & Co glauben

Mehrere Trainer und Spieler der Fußball-Bundesliga bekennen in einem neuen Buch ihren christlichen Glauben. In der von David Kadel herausgegebenen „Fußball-Bibel“ (Gerth Medien/Aßlar bei Wetzlar) äußert sich unter anderen der Trainer von Borussia Dortmund, Jürgen Klopp, der seine Mannschaft in der Saison 2010/2011 zur Meisterschaft führte: „Für mich ist der Glaube an Gott wie ein Fixstern, der immer da ist. Ein treuer Begleiter, der dir oft genau dann Kraft schenkt, wenn du gar nicht mehr damit rechnest.“

Er sei in einer schwäbischen Familie aufgewachsen, erzählt der Fußball-Lehrer. Seine Mutter habe jeden Abend an seinem Bett gesessen und mit ihm gebetet. Heute bete er am Ende eines Tages immer mit seiner Frau Ulla. Klopp: „Grundsätzlich gibt es in meinem Leben unglaublich viele Gründe, mich im Minutentakt bei Gott zu bedanken.“ Mittlerweile habe er „eine ganz gesunde, offene Art, zu Gott zu beten“. Klopp: „Ich würde einfach jedem wünschen, dass er diese Erkenntnis auch hat.“

Humanisten kritisieren Bibelbotschaften in S-Bahnen

Kritik an Plakaten mit biblischen Botschaften in Stuttgarter S-Bahnen übt der Humanistische Pressedienst (Berlin). Dessen Herausgeber ist der Politologe und bekennende Atheist Carsten Frerk.

Autor Thomas Häntsch stört sich daran, dass an den Scheiben einiger Wagen der sechs S-Bahn-Linien 50 mal 15 Quadratzentimeter große Transparente mit Bibelsprüchen wie „Wer meine Worte hört und danach tut, der ist klug“ und „Bekehre Dich zu Deinem Gott!“ hängen. Die Spruchbänder stammen von der Süddeutschen Plakatmission. Die evangelikalen Plakatbotschaften behinderten die Aussicht aus den Fenstern der S-Bahnen, beklagt Häntsch. Ein religiöser Verein dürfe „ungeniert in öffentlichen Verkehrsmitteln missionieren“. Häntsch zufolge zeigt dies auch den „Vormarsch fundamentalistischer Freikirchen“.

5.000 Besucher bei Jugendkonferenz für Weltmission

Fast 5.000 Jugendliche und junge Erwachsene haben sich am Sonntag in Stuttgart über die weltweite christliche Mission informiert. Bei der 19. Jugendkonferenz für Weltmission berichteten Experten über die religiöse Situation auf verschiedenen Kontinenten und motivierten zur Weitergabe des Glaubens. Zum Abschluss wurden Missionare ausgesandt, die sich in den kommenden Jahren für die Verbreitung der christlichen Botschaft einsetzen werden.

Der biblische Auftrag, das Evangelium auf der ganzen Welt bekanntzumachen, ist nach Einschätzung des Missionsexperten Detlef Blöcher noch lange nicht erfüllt. Es gebe 6.000 Völker, die mit dem Evangelium noch nicht erreicht seien, in denen es keine Gemeinde gebe oder missionarische Arbeit gesetzlich verboten sei, sagte Blöcher. Die von ihm geleitete Deutsche Missionsgemeinschaft in Sinsheim ist mit 350 Mitarbeitern in 78 Ländern eine der größten Missionsgesellschaften in Deutschland.

Inhalt abgleichen