In Hannover und Bremen haben Christen in den vergangene Tagen Bibeln verschenkt. Für die einen ist das eine Gegenaktion zur Koran-Verteilung radikaler Salafiten, für die anderen Bildungsarbeit. Die Medien jedenfalls zeigten Interesse.
Am Donnerstag hat der Evangelische Arbeitskreis der CDU/CSU (EAK) in Bremen Bibeln verteilt. Der "Weser Kurier" und die Berliner "Tageszeitung" (taz) berichteten über die Aktion. Auch das "ZDF-heute-journal" zeigte am Donnerstagabend Bilder von der Verteilung von Neuen Testamenten in der Bremer Innenstadt. Demnach erklärte die CDU-Abgeordnete und Vorsitzende des EAK Bremen, Elisabeth Motschmann, sie wolle mit dem Bibelstand zum Nachdenken anregen. Eine Reaktion auf die Verteilung des Korans durch Salafiten sei die Aktion nicht. Sie erachte es aber als wichtig, Kenntnisse über den eigenen christlichen Glauben zu haben, um den Dialog zum Beispiel mit den Muslimen führen zu können. Die Bibelverteilung sei ein Weg, "unsere jüdisch-christlichen Wurzeln, unsere Kultur und die vielen verschiedenen Bezüge zum Christentum zu vermitteln".
Würde diese Wahrheit besser erkannt, wären die evangelikalen Missionare in unserer Welt besser verteilt. Dann wären 6941 Volksgruppen (2,84 Mrd. Menschen) nicht unerreicht vom Evangelium. Zu viele Christen betrachten Moslems als ihre Feinde. Wenn sie (wenigstens) trotz dieser falschen Einstellung den Auftrag Jesu zu Herzen nehmen würden, und ihre Feinde lieben, für sie beten und sie segnen würden, wäre ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung getan. Die gute Nachricht ist diese: Gott liebt Moslems! Jesus liebt Moslems, und mit dem begrenzten Bodenpersonal arbeitet Er unermüdlich daran, in den untermissionierten Gebieten der Welt Menschen von der Finsternis ins Licht zu ziehen. Hier drei Beispiele aus demselben Rundschreiben. (Namen aus Sicherheitsgründen geändert).
Gelsenkirchen (idea) – Im Ruhrgebiet wächst die Zahl christlicher Angebote für Kinder muslimischer Familien. Die Resonanz darauf ist an vielen Orten gut, weil diese Kinder dort mit offenen Armen empfangen werden, während sie sich sonst von Deutschen häufig abgelehnt fühlten, berichtete der für das nördliche Ruhrgebiet zuständige Mitarbeiter der Kinder-Evangelisations-Bewegung (KEB), Claus Ehritt (Marl), gegenüber idea.
Mehrere Trainer und Spieler der Fußball-Bundesliga bekennen in einem neuen Buch ihren christlichen Glauben. In der von David Kadel herausgegebenen „Fußball-Bibel“ (Gerth Medien/Aßlar bei Wetzlar) äußert sich unter anderen der Trainer von Borussia Dortmund, Jürgen Klopp, der seine Mannschaft in der Saison 2010/2011 zur Meisterschaft führte: „Für mich ist der Glaube an Gott wie ein Fixstern, der immer da ist. Ein treuer Begleiter, der dir oft genau dann Kraft schenkt, wenn du gar nicht mehr damit rechnest.“
Kritik an Plakaten mit biblischen Botschaften in Stuttgarter S-Bahnen übt der Humanistische Pressedienst (Berlin). Dessen Herausgeber ist der Politologe und bekennende Atheist Carsten Frerk.

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