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Ausland

Papua-Neuguinea: Gute Nachricht, die verändert

Gläubige der Patpatar Gruppe sind voller Freude, dass der Bibelkurs „Auf festen Grund gebaut" ihr Leben verändert.

„Diese Lehre von Gottes Wort hat mich ins Lob Gottes gebracht. Gottes Wort hat mir geholfen, Gottes Sohn zu erkennen. Ich bin kein gerechter Mann. Aber wenn wir das wissen und an Ihn glauben, dann wird Gott uns neu machen. Das genügt und ich werde meine Rede hier so beenden."

Diese Worte waren die Antwort des Patpatar Mannes, den Aaron Luse Großvater nennt. Und sie waren der erste Ausdruck seines Glaubens an Christus, seit er an den Lektionen des Bibelkurses „auf festen Grund gebaut" teilgenommen hat.

„Nachdem er aufgehört hatte zu reden, blieb weiterhin das Lächeln auf seinem Gesicht", sagte Aaron.

Papua-Neuguinea: Rückkehr nach Hause

Brooks und Nina Buser stehen kurz davor, in ihr Zuhause, das in einem Yembiyembi Dorf liegt, zurückzukehren. Dafür gibt`s noch allerhand vorzubereiten.

Sie verbrachten drei Monate im Missionshaus, um neuen Missionaren beim Lernen der Sprache und Kultur von Papua-Neuguinea zu helfen. Außerdem besuchten sie einige neu gegründete Gemeinden in den Volksgruppen, die in der Nähe der Yembiyembi Gemeinde lagen.

Nina schrieb uns, dass ihre gläubigen Geschwister aus der Yembiyembi Gemeinde bereits ihr Haus für ihre Rückkehr wieder herrichteten und es bewohnbar machten. Busers sind gerade dabei, alles Notwendige wie Batterien, Milchpulver, Chili Soßen, Angelhaken, Malariamedizin, etc. zu packen.

Mosambik: Freunde, Sprachen, Offene Türen

Missionare Kent und Jenny Schafer besuchten den Maindo Stamm mit dem Ziel, dort einen Platz zu finden, wo sie unter den Maindos arbeiten können. Ihre Reise dorthin war anstrengend und mühsam, wurde aber letztlich belohnt: Zu einigen Maindos konnten sie bereits Kontakte knüpfen.

Nachdem eine Fähre sie über den Fluss gebracht hatte, machten sie einen LKW ausfindig, mit dem weiterfahren konnten. Doch beim darauffolgenden Reiseabschnitt wurde es schwieriger. Mit 60 anderen Mitreisenden warteten sie mehrere Stunden auf ein Boot, das sie flussaufwärts bringen sollte. Endlich war das Boot soweit und acht Motorräder und acht Fahrräder wurden mit hinein verfrachtet. Die Nachricht, dass das Boot 6 Stunden Verspätung haben würde, war bereits an den LKW-Fahrer, der auf der anderen Seite des Flusses auf die Passagiere wartete, geschickt worden mit dem Auftrag, auf sie zu warten.

Diese Nachricht hatte den Fahrer jedoch nie erreicht. Doch Gott hatte bereits dafür gesorgt, dass ein anderer LKW, der eine Ladung Holzstämme transportierte an den Fluss unterwegs war. Und der kam genau zum richtigen Zeitpunkt bei ihnen an. So nahm dieser sie mit zu einem Motel, wo sie gegen Mitternacht noch ein Bett zum Schlafen bekamen.

Papua-Neuguinea: Gottes Plan befolgen

Als Heidi und Greg Greenlaw kürzlich den Nakui Stamm wieder besuchten mussten sie feststellen, dass das Feuer der Begeisterung, das in den Gläubigen vor acht Monaten gebrannt hatte, dabei war zu erlöschen und sie geistlich gleichgültig geworden waren.

„Das ist aber nichts Neues", schrieb Greg. „Denn beinahe alles, was unter den Nakui geschieht, ist nur von kurzer Dauer. Ein plötzlicher Ansporn für eine Sache kann genauso schnell wieder erlöschen. Aber wenn wir das Feuer ein wenig anblasen, werden sie hoffentlich wieder anfangen, täglich in der Bibel zu lesen."

„Heute nehmen sie an fünf Tagen der Woche an dem Bibelkurs „Auf festen Grund gebaut", die Apostelgeschichte, teil. Es war im Jahr 2004, dass wir mit ihnen durch diesen Kurs gegangen sind. So ermutigten wir diesmal die ganze Gemeinde daran teilzunehmen und hoffen, dass sie es tun," schrieb Greg.

Durch eine Beobachtung während ihres Aufenthaltes dort wurden Heidi und Greg sehr ermutigt: Das Familienleben der Gläubigen hat sich positiv verändert:

Mexiko: Ein Blick hinter die Fassade

Eselschreie und laute Mariachi-Musik sind nachts beim Einschlafen für Peter und Liesl Hypki zu einer vertrauten Geräuschkulisse geworden. Sie gewöhnen sich an das Leben in Mexiko unter den Nahuatl.

Peter und Liesl berichten, dass ihr Haus im Stamm jetzt bewohnbar ist. Neulich kam ein Arbeitsteam, um es den Hypkis zu ermöglichen, Zuhause zu kochen, Computer mit Strom zu versorgen während sie mit Nahuatl-Freunden die Sprache lernen, und nachts Licht zu haben, damit sie im Dunkeln lesen und studieren können. Sie haben jetzt auch den Luxus einer Toilette mit Abfluss, so dass sie nicht mehr nachts über den Hof zum Plumpsklo laufen müssen.

Papua-Neuguinea: Die Ersten aber nicht die Letzten

„Wann bekommen wir unsere Chance? Wann ist der nächste Unterricht?" Das Missionarsteam, das unter der Biem-Volksgruppe dient, wurde von den 700 Gästen bei der Abschlussfeier der ersten Biem-Alphabetisierungsklasse mit Fragen bombardiert. Unter den 21 Studenten, die den Kurs abgeschlossen haben und jetzt in ihrer eigenen Sprache lesen und schreiben können, war die Aufregung offensichtlich. „Die Gemeinschaft war ebenso begeistert," schreibt Brandon Buser.

Ein Mann sagte: „Brandon, ich bin 30 Jahre alt und konnte bis jetzt noch nie meinen Biem-Namen schreiben!" Ein anderer Mann bat um Materialien, damit er seine vier Kinder Zuhause unterrichten kann. Diejenigen, die den Kurs abgeschlossen haben, werden ihre neuen Fähigkeiten dazu verwenden, die Bibelstellen und die Bibellektionen zu lesen, die das Missionarsteam in Vorbereitung für den Unterricht der Bibellektionen "Auf festen Grund gebaut" gerade übersetzt.

Afghanistan: Im Untergrund sprießt der christliche Glaube

Während sich Afghanistan einerseits immer mehr zu einem radikal-islamischen Land entwickelt, breitet sich andererseits im Untergrund der christliche Glaube aus. Nach Angaben des iranischen christlichen Informationsdienstes „Mohabat News“ wenden sich vor allem Jugendliche dem Christentum zu. Hausgemeinden wüchsen „gewaltig“. Eine schiitische Internetseite im Iran habe einen „kenntnisreichen afghanischen Offiziellen“ mit den Worten zitiert, dass sich „christliche Propaganda“ ausbreite. Es sei bewiesen, dass mehr als zehn Gemeinden im Geheimen in Wohngebieten operierten.

Mosambik: Einsatz gefragt!

Neulich erstellten Missionar Phil Henderson und seine Moniga-Übersetzungsmitarbeiter einen Übersetzungsentwurf für die Verse am Ende der Offenbarung:

„Ich erkläre jedem, der die prophetische Botschaft dieses Buches hört: "Wenn jemand etwas zu dem hinzufügt, was hier geschrieben steht, dem wird Gott die Plagen zufügen, die in diesem Buch beschrieben sind. Und wenn jemand irgendetwas von den prophetischen Worten dieses Buches unterschlägt, dem wird Gott das wegnehmen, was ihm in diesem Buch als Anteil zugesprochen ist, das Recht, in der heiligen Stadt zu wohnen und vom Baum des Lebens zu essen. ""

Als sie ihre Sitzung beendeten, sagte einer der Männer zu Phil: "Wir wissen, dass du bisher nur Ausschnitte der biblischen Geschichte übersetzt hast, und dass du vorhast, später auf die vielen Geschichten zurückzukommen, die du übersprungen hast, aber jetzt siehst du bestimmt, dass es wirklich zwingend ist, dass du das tust. Diese Stelle, die wir gerade übersetzt haben, sagt, dass wenn du deine Arbeit nicht beendest, dann hast du von den Worten dieses Buches weggenommen, und du weißt, was die Strafe dafür ist. Sei gewarnt! Du willst sicher nicht diese Plagen, die wir gerade übersetzt haben, selbst erfahren müssen."

Bis 2050: Eine Bibelübersetzung in jeder Sprache

Bis 2050 wird in jeder Sprache eine Bibelübersetzung vorliegen. Diese Prognose gab die Missionsleiterin von Wycliff Deutschland, Angelika Marsch (Burbach bei Siegen), in einem Interview mit der Evangelischen Nachrichtenagentur idea (Wetzlar).

Weltweit gibt es rund 6.800 Sprachen. Bisher haben etwa 340 Millionen Menschen, die 2.000 Sprachen sprechen, noch keine Bibel in ihrer Muttersprache. Marsch zufolge spricht eine in der Muttersprache verfasste Bibel mehr zu den Herzen der Leser als etwa eine englischsprachige Übersetzung. Die Bibel in einer fremden Sprache zu lesen, sei etwa so, als wenn man die Suppe mit der Gabel esse. Das Bibellesen in der eigenen Sprache werte Menschen auf.

Geistliche Erweckung in Nordafrika

Der „Arabische Frühling“ hat im muslimisch geprägten Nordafrika zu einem wachsenden Interesse am christlichen Glauben geführt. Das wurde bei den Beratungen des Leitungsgremiums der Europäischen Baptistischen Föderation (EBF) deutlich. Die Exekutive tagte vom 23. bis 26. März in Amman (Jordanien). Im vergangenen Jahr hätten sich in Nordafrika 110.000 Personen – vor allem ehemalige Muslime – für ein Leben als Christ entschieden, hieß es unter Berufung auf evangelikale Pastoren in der Region.

Damit seien in einem Jahr mehr Menschen „wiedergeborene Christen“ geworden, als es zuvor in allen arabischen Ländern zusammen gegeben habe. „Die Kirche erlebt eine Erneuerung“, sagte ein Repräsenant aus der Region, der aus Sicherheitsgründen nicht genannt werden will. Ehemalige Muslime, die zum Christentum übergetreten seien, erzählten offen von ihren Glaubenserfahrungen und stießen damit auf Interesse: „Was Gott in diesem Ländern offenbar mit uns vorhat, übersteigt unsere Vorstellungskraft.“

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