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Umwelt

Wenn das „tägliche Brot“ im Müll landet

Jährlich landen rund 20 Millionen Tonnen Lebensmittel allein in Deutschland im Müll. Die in allen Wohlstandsgesellschaften vernichteten Nahrungsmittel würden ausreichen, um die Hungernden der Welt dreimal zu ernähren. Auf diesen Missstand machen das evangelische Hilfswerk „Brot für die Welt“, der Evangelische Entwicklungsdienst und die Organisation für gesunde Ernährung „Slow Food Deutschland“ (Langsam Essen) aufmerksam.

Bilder aus Japan - Kirche wieder aufgebaut

Japan: Nach einem halben Jahr noch viel zu tun

Vor einem halben Jahr, am 11. März, ereignete sich in Japan eine dreifache Katastrophe: Durch ein Erdbeben der Stärke 9 auf der Richterskala, einem davon ausgelösten Tsunami mit bis zu 40 Meter hohen Wellen und dem anschließenden Atomreaktorunglück in Fukushima kamen über 15.000 Menschen ums Leben. Mehr als 5.000 werden noch vermisst, und 80.000 leben weiterhin in Notunterkünften oder bei Verwandten.

Das berichtet der Generalsekretär der Japanischen Evangelischen Allianz, Kenichi Shinagawa (Tokio). Er dankt den Christen weltweit für alle Hilfe und Gebete. Obwohl die Evangelikalen nur 0,6 Prozent der Bevölkerung Japans ausmachen, hätten sie zahlreiche Hilfsprojekte ins Leben gerufen. „Das war ein großartiges Zeugnis, um dem japanischen Volk die Liebe Christi zu veranschaulichen“, schreibt Shinagawa. Mehr als 300 Kirchengemeinden seien durch die Katastrophen in Mitleidenschaft gezogen worden. Ihnen helfe die Allianz durch finanziellen und geistlichen Beistand. Nach Shinagawas Worten brauchen besonders Bewohner in Notunterkünften weiter dringend Seelsorge.

Israel: Firma produziert Energie mit Transparentglas

Israelische Wissenschaftler haben die weltweit erste Photovoltaikanlage entwickelt, die mit durchsichtigem Glas funktioniert. Damit ist es möglich, Fenster zur Energiegewinnung einzusetzen. Die Technik wurde erfolgreich an Bürogebäuden getestet und ist anwendungsreif. Die israelische Firma „Pythagoras Solar“ hat diese neue Technik zur Produktionsreife entwickelt.

Rückversicherung: Naturkatastrophen häufen sich auffallend

Eine ungewöhnliche Häufung schwerster Naturkatastrophen stellt die Rückversicherungsgesellschaft Munich Re (früher Münchener Rück) fest. 2011 sei bereits nach Ablauf der ersten Jahreshälfte das schadenträchtigste Jahr aller Zeiten, heißt es in einer am 12. Juli veröffentlichten Pressemitteilung der Münchner Zentrale des „Versicherers der Versicherungen“. An erster Stelle steht das Erdbeben mit Tsunami im März in Japan, das 15.500 Todesopfern forderte und wirtschaftlichen Gesamtschäden von 210 Milliarden US-Dollar (150 Milliarden Euro) verursachte.

Das in Medien oft als „apokalyptisch“ - also endzeitlich - beschriebene Ausmaß erinnert Christen an Zeichen, die Jesus Christus für die Zeit vor seiner Wiederkehr genannt hat, etwa: „Es werden geschehen große Erdbeben und hier und dort Hungersnöte und Seuchen“ (Lukas 21,11).

Schlimmste humanitäre Katastrophe am Horn von Afrika

Das UN-Flüchtlingskommissariat spricht von der „schlimmsten humanitären Katastrophe der Welt“: Am Horn von Afrika sind als Folge der größten Dürre seit 60 Jahren mehr als zehn Millionen Menschen vom Verhungern bedroht, davon sind etwa ein Drittel Kinder. Tausende begeben sich auf die Suche nach Nahrung und Wasser. In hoffnungslos überfüllten Flüchtlingslagern herrschen chaotische Zustände; Beobachter sprechen von „Höllenvisionen“.

Christliche Organisationen wollen zur Hilfe eilen, und eine islamische Terrororganisation hat gelobt, sie nicht mehr zu vertreiben. Fünf Länder sind nach Angaben der „Aktion Deutschland Hilft“ von der Hungersnot betroffen. In Kenia brauchen 3,5 Millionen Menschen humanitäre Hilfe; in Äthiopien sind es 3,2 Millionen, in Somalia 2,8 Millionen, in Uganda 600.000 und in Dschibuti 120.000. Rund 500 Millionen US-Dollar (358 Millionen Euro) sind nach UN-Schätzungen bis Ende des Jahres zur ersten Linderung der Katastrophe nötig.

Energiepolitik: Christlicher Unternehmer kritisiert Atomausstieg

Kritik am „überstürzten deutschen Ausstieg“ aus der Atomkraft hat der christliche Unternehmer und Energieexperte Prof. Wolfgang Leisenberg (Gießen) geübt. In der Zeitschrift „Faktor C“ des Verbandes „Christen in der Wirtschaft“ (Wuppertal) vertritt der promovierte Ingenieur die Ansicht, dass die Entscheidung, die „derzeit sichersten Atomkraftwerke der Welt“ abzuschalten, das Ergebnis einer „angstgetriebenen irrationalen Energiepolitik“ sei.

Die Umstände des Unfalls in Japan seien keineswegs mit der Situation in Deutschland vergleichbar. Aufgrund der journalistischen Gewichtung der in Deutschland verfassten Berichte über die Katastrophe in Japan entstehe der Eindruck, dass die über 15.000 Toten eher dem Reaktorunfall zuzuschreiben seien als dem Tsunami. Leisenberg: „Wenn man vorsichtig darauf hinweist, dass der Reaktorunfall in Fukushima bisher nur ein einziges Opfer mit unklarer Todesursache gefordert hat und das Krebsrisiko der dort beschäftigten Arbeiter lediglich von 25 auf 27 Prozent gestiegen ist, klingt das in deutschen Ohren schon fast zynisch.“

Erdbeben in Japan und Alaska

Ein schweres Erdbeben der Stärke 7,4 hat die zum US-Bundesstaat Alaska gehörende Inselgruppe der Aleuten erschüttert. Gestern bebte die Erde auch in Japan.

Zeichen der Endzeit geschehen im Himmel - Links

 

 

Und es werden Zeichen geschehen an Sonne und Mond und Sternen... (Lk 21:25a)

 

Mit der Bibel in der Hand gegen Super-GAU

Sieben Mitglieder christlicher Gemeinden sind unter den Mannschaften, die unter Lebensgefahr in den Ruinen des japanischen Atommeilers Fukushima arbeiten, um eine noch größere Katastrophe zu verhindern. Das berichtet das japanische evangelikale Hilfswerk CRASH (Christian Relief, Assistance, Support and Hope/Christliche Hilfe, Beistand, Unterstützung und Hoffnung) in Tokio.

Aus Angst vor Verstrahlung sei einer der Männer zunächst von dem bei dem Erdbeben und Tsunami vom 11. März schwer beschädigten Atomkraftwerk weggerannt. Dann sei er Christ geworden und mit der Bibel in der Hand an seine Arbeit zurückgekehrt. Er wolle die christliche Botschaft seinen Arbeitskollegen mitteilen.

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