Feed aggregator
Laos: Behörden verbieten Hausversammlungen, schüchtern Pastoren ein
bpb publiziert Broschüre “Geschlechtsidentität”
Foto: sigrid rossmann/pixelio.de
(AG WELT) Die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) in Bonn hat am 14. Mai eine Broschüre mit dem Titel “Geschlechtsidentität” herausgegeben.
In der Bestellempfehlung heißt es:
“`Weiblich`, `männlich`, `anderes`: Nach den Empfehlungen des Deutschen Ethikrates soll für Menschen mit uneindeutigem Geschlecht die Kategorie “anderes” im Personenstandsrecht vorgesehen werden. Anfang 2011 hat das Bundesverfassungsgericht erneut Regelungen des Transsexuellengesetzes für verfassungswidrig erklärt. Diese Beispiele verweisen auf die rechtliche und politische Dimension der Geschlechtsidentität, also ob sich jemand als Frau, Mann, ein drittes Geschlecht oder zwischen den Geschlechtern fühlt.”
Lange Zeit sei die Medizin – so die bpb – davon ausgegangen, “eine stabile Geschlechtsidentität könne bei intersexuell Neugeborenen durch operative Geschlechtszuordnung und durch Erziehung im zugewiesenen Geschlecht erreicht werden.”
Viele Betroffene seien deshalb “tief traumatisiert”, weil sie in einer Gesellschaft lebten, “deren binäre Geschlechterordnung kaum Platz für `anderes`” lasse, heißt es in der Produktbewerbung der Publikation.
Im “Ausblick” des Mitautoren Michael Wunder heißt es:
“Bei der Frage des Umgangs mit intersexuellen Menschen ist die gesamte Gesellschaft und jeder Einzelne sozial und kulturell gefordert, dieses Anderssein zu begreifen und nicht nur zu tolerieren, sondern mitten in unserer Gesellschaft willkommen zu heißen.”
Anmerkung der Redaktion:
Jede geschlechtliche Andersartigkeit als der von Mann und Frau entspricht nicht der von Gott gewollten Schöpfung.
Kampf der Hormone bei Maischberger
Wer "Spiegel"-Autor Matthias Matussek, Moderator Michel Friedman und den Salafisten Hassan Dabbagh an einen Tisch setzt, muss damit rechnen, dass es knallt. Das hat es dann am Dienstag in der Sendung "Menschen bei Maischberger" auch. Die Debatte artete zu einem Kampf der Kulturen – oder besser, der Hormone – aus.
Wirklich ungemütlich wurde es am Dienstag im "Maischberger"-Studio, als der Katholik Matussek den Juden Friedman als "Schmierenkomödianten" bezeichnete. Obwohl dieser Angriff rein gar nichts mit dem Thema der Sendung "Die Salafisten kommen" zu tun hatte, steht er stellvertretend für das, was sich ab 23.15 Uhr in der ARD abspielte. Hier griff einer den anderen an oder – noch besser – versuchte, ihn zu bekehren. Sandra Maischberger tat ihr Bestes, der Situation Herr (oder Frau) zu werden, doch sowohl Friedman als auch Matussek und Dabbagh sind bekannt dafür, einmal in Fahrt, kaum mehr zu stoppen zu sein. So kam es, dass die Gäste die meiste Zeit wild durcheinander quaselten. Eine konstruktive Debatte sieht anders aus.
Neben den genannten waren die Schauspielerin Renan Demirkan, die zum Islam bekehrte Moderatorin Kristiane Backer und der CDU-Politiker Wolfgang Bosbach eingeladen. Letzter konnte einem fast leid tun, schien er doch der Einzige zu sein, der tatsächlich über die politische Dimension der jüngsten Angriffe von Salafisten auf Polizisten zu sprechen versuchte. "Ich beurteile den Islam danach, wie er sich anderen gegenüber verhält, wenn er in der Mehrheit ist", sagte er mit Verweis auf den Mangel an Religionsfreiheit in Saudi-Arabien in Richtung Dabbagh. Dieser hatte zuvor erklärt: "Wir sind gegen jede Art von Gewalt." Der Begriff Salafismus werde benutzt, um ein Feindbild zu kreieren und den Islam an sich in die Ecke zu drängen.
Protest gegen Gebet zum "Fußball-Gott"
Am kommenden Samstag steigt das Spiel der Spiele: Der FC Bayern kämpft im Finale der Champions League gegen den FC Chelsea um Europas Fußballkrone. Der Sender SAT.1 bewirbt die Live-Übertragung mit Anleihen aus dem "Vater Unser". Das ist nicht in Ordnung, meint die "Deutsche Evangelische Allianz" und hat beim Sender Protest eingelegt.
Pakistan: Konvertit misshandelt, bedroht
Christ und Pirat
Er ist Pirat und evangelikaler Christ. Wie das zusammengeht, hat uns Joachim S. Müller im Interview erklärt. Der 38-Jährige ist Informatiker aus Darmstadt und der Meinung, dass Staat und Kirche unbedingt getrennt sein müssen. Mit Gleichgesinnten hat er die Gruppe "Christen in der Piratenpartei" gegründet.
Jesus debütiert auf Facebook
Ab dem heutigen Mittwoch können Facebook-Nutzer das erste auf Jesus basierende Spiel in dem sozialen Netzwerk nutzen. Die Firma "Lightside Games" hat nach "Journey of Moses" mit "Journey of Jesus: The Calling" (zu Deutsch: Die Reise Jesu: Der Ruf) das zweite Spiel dieser Art entwickelt.
Ägypten: Zugattentäter verurteilt
Kampf der Hormone bei Maischberger
Wer "Spiegel"-Autor Matthias Matussek, Moderator Michel Friedman und den Salafisten Hassan Dabbagh an einen Tisch setzt, muss damit rechnen, dass es knallt. Das hat es dann am Dienstag in der Sendung "Menschen bei Maischberger" auch. Die Debatte artete zu einem Kampf der Kulturen oder besser, der Hormone aus.
„Evangelium21“: Gottes Wort verändert Menschen
„Das Wort Gottes hat die Kraft, Menschen zu verändern, sodass sie andere Menschen lieben können“, sagte der US-amerikanische Pastor John Piper (Minneapolis). Der Gründer des Missionswerks „Desiring God“ (Sehnsucht nach Gott) ermutigte die Konferenzteilnehmer, alle Lebensentscheidungen im Lichte der Bibel zu treffen. Piper forderte Christen auf, das Predigen nicht auf die leichte Schulter zu nehmen und warnte davor, das Wort Gottes zu verwässern, um Menschen zu gefallen.
Der Vorsitzende der Theologischen Kommission der Weltweiten Evangelischen Allianz, Prof. Thomas Schirrmacher (Bonn), ging auf die aktuellen Diskussionen über den Stellenwert des sozialen Engagements von Christen und der Umwandlung der Gesellschaft ein. Für Schirrmacher ist dies eine Folge des Glaubens. Das Evangelium sei das grösste Geschenk Gottes an die Menschen und müsse daher im Mittelpunkt stehen. „Erst wenn klar ist, was das Evangelium genau bedeutet, kann man in die Detailfragen der konkreten Auswirkungen im alltäglichen Leben einsteigen“, so Schirrmacher. Die Herausforderung bestehe darin, das in der Heiligen Schrift offenbarte und gegebene Wort Gottes so zu leben und weiterzugeben, dass es die Menschen des 21. Jahrhunderts verstehen: „Wo immer wir wirklich über das Evangelium reden, werden wir feststellen, dass darauf immer der Segen Gottes liegt.“
Herausforderung Internetpornographie
Die Pornografie-Industrie als Ganzes erwirtschaftete im Jahre 2006 mehr Geld als die Firmen Microsoft, Google, Amazon, eBay, Yahoo!, Apple, Netfix und EarthLink zusammen. Der legale Ertrag durch Internetpornografie liegt zwischen 3-5 Milliarden US-Dollar.
Allein in den USA wird alle 39 Minuten ein neues Pornovideo produziert, welches den Weg ins Netz findet. Bereits 1996 überstieg der Umsatz von Hardcorevideos den Umsatz aller Hollywoodfilme. Mit der Öffnung des Internets im Jahre 1991 stieg auch die Produktion der Hardcorevideos sprunghaft an, zumindest gilt dies für die Produktion in den USA. Glaubt man den TopTen-REVIEWS-„Internet Pornography Statistics“ von 2006, so besitzen 420 Millionen Einzel-Websites pornografische Inhalte, dass sind etwa 12% aller Seiten im Internet.
ZDF dreht Film über Jesus Freak
In Hamburg haben am Dienstag die Dreharbeiten zu einem Fernsehspiel begonnen, in dessen Mittelpunkt ein "Jesus Freak" steht. "Tore tanzt" lautet der Arbeitstitel. Der Film erzählt die wahre Geschichte von Tore (Julius Feldmeier), der im Glauben einen neuen Lebensinhalt sucht.
Ich bin nur ein Egoist: |Warum Demut gut tut...
Mit seiner Geste, sich bäuchlings auf den Kirchenboden zu legen, brachte Osnabrücks Bischof Franz-Josef Bode vor eineinhalb Jahren seine Demut zu den Missbrauchsfällen der Katholischen Kirche zum Ausdruck. Der 61-Jährige erntete, für eine der größten Gesten der Buße im kirchlichen Bereich, viel Lob. Im Interview mit "Spiegel Online" erklärt er, ob Demut noch zeitgemäß ist und welche Bedeutung ihr zugemessen wird.
"Im Netz kann jeder Experte sein"
Qualität ist niemals allein eine Frage von Technik und Geschwindigkeit, sondern auch des wertschätzenden und würdevollen Umgangs miteinander. Dafür plädierte Markus Bräuer, Medienbeauftragter der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), beim Frankfurter Tag des Onlinejournalismus. Unter dem Motto "Mach's gut! Neue Medien, neue Qualitäten" diskutierten am Montag namhafte Experten.
Die Kirchen- in eine Kultursteuer umwandeln?
Quelle: idea.de
Foto: PR
Hannover/Berlin (idea) – Mit der Forderung, die Kirchensteuer in eine Kultursteuer nach italienischem Vorbild umzuwandeln, haben Politiker aus den Reihen von Bündnis 90/Die Grünen eine neue Diskussion über die Kirchenfinanzierung entfacht.
Die neun Katholiken, darunter drei Bundestagsabgeordnete, veröffentlichten anlässlich des Deutschen Katholikentages vom 16. bis 20 Juni in Mannheim ein Papier, in dem sie einen neuen Aufbruch der katholischen Kirche fordern. Darin fragen sie: „Ist es sinnvoll zuzuschauen, dass viele Menschen wegen der Kirchensteuer aus unserer Kirche austreten?“ Die Grünen-Politiker – darunter der kirchenpolitische Sprecher der Bundestagsfraktion, Josef Winkler – plädieren deshalb für eine Kulturabgabe, die alle Bürger an eine gemeinnützige Institution ihrer Wahl entrichten. Sie beträgt in Italien 0,8 Prozent von der Lohn- und Einkommenssteuer. Dieser Vorstoß findet bei der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) keine Unterstützung. Die Kultursteuer sei in Italien historisch gewachsen, aber für Deutschland nicht sinnvoll, sagte EKD-Pressesprecher Reinhard Mawick (Hannover) auf Anfrage der Evangelischen Nachrichtenagentur idea (Wetzlar). Er bezeichnete die Kirchensteuer als die „beste Art, die Kirche zu finanzieren“. Außerdem handle es sich um ein „sehr gerechtes System“: „Jedes Kirchenmitglied wird nach seiner Leistungsfähigkeit besteuert. Wir haben keinen Grund, von diesem bewährten Verfahren abzuweichen.“
Kirchenaustritte nicht Folge der Kirchensteuer
Mawick hält die Argumentation, dass Kirchenaustritte vor allem eine Folge der Kirchensteuer seien, nicht für plausibel: „Wer die Kirche verlässt, drückt damit meist seine Distanz zur Kirche oder zum christlichen Glauben aus.“ Deshalb sei es wichtig, dass die Kirche missionarisch auf die Menschen zugehe, denn wer sich mit ihr identifiziere, werde nicht zum Kirchenaustritt neigen. Die Kirchensteuer sei auch deshalb sinnvoll, weil sie der Kirche Planungssicherheit für die Finanzierung ihrer vielfältigen Arbeit gebe, von der die Gesellschaft in hohem Maße profitiere: „Schließlich sind die Kirchen nach dem Staat der zweitgrößte Arbeitgeber in Deutschland.“ Gegen eine Kultursteuer spricht laut Mawick auch, dass sie zu einer „ganz engen Verzahnung mit dem Staat führen würde, und das wollen wir gerade nicht“. Das evangelische Kirchensteueraufkommen betrug im vergangenen Jahr 4,51 Milliarden Euro; das waren 2,8 Prozent mehr als 2010. Die katholische Kirche erhielt 4,92 Milliarden Euro, was einem Plus von 2,6 Prozent entspricht. In Baden-Württemberg und Bayern zahlen Kirchenmitglieder 8 Prozent ihrer Lohn- und Einkommenssteuer an die Kirchen, in den übrigen Bundesländern neun Prozent.
Islamisten stoppen Lady Gaga
Eigentlich wollte der Superstar Lady Gaga am 3. Juni in Indonesien ein großes Konzert geben. Doch nach Protesten von Islamisten hat die Polizei das Konzert in Jakarta abgesagt.
Pfarrhaus nicht für homosexuelle Partnerschaften öffnen
Quelle: idea.de
Zehn Theologen wenden sich an braunschweigische Synode: Beim Nein bleiben. Foto: PR
Braunschweig (idea) – Die Evangelisch-lutherische Kirche in Braunschweig soll bei ihrem Nein zum Zusammenleben Homosexueller im Pfarrhaus bleiben. Dafür haben sich zehn Pfarrer in einem Brief an die Landessynode ausgesprochen.
Wie es darin heißt, sollen die Synodalen die Kirchenleitung ermutigen, die bisherige Praxis in der fast 400.000 Mitglieder zählenden Kirche beizubehalten. Zum Hintergrund: Im November 2010 hatte die EKD-Synode ein neues Pfarrdienstgesetz beschlossen, das es den Landeskirchen ermöglicht, das Pfarrhaus für homosexuelle Lebensgemeinschaften zu öffnen. Jede Landeskirche hat das Recht, diese Frage in einem Ergänzungsgesetz zu regeln. Das Thema hat in einigen Landeskirchen zu heftigen Kontroversen geführt, etwa in Bayern und Sachsen. Der Brief der zehn Theologen wurde vom Vorsitzenden der Kirchlichen Sammlung um Bibel und Bekenntnis in Braunschweig, Pastor Wolfgang A. Jünke, veröffentlicht. Darin heißt es: „In der Bindung unseres Gewissens an die grundsätzlichen Positionen der heiligen Schrift zu Fragen der menschlichen Geschlechtlichkeit wissen wir uns verbunden mit zahlreichen Gemeindegliedern aller Kirchen in der Welt und möchten darum darauf bestehen, dass die bisher praktizierte Position der Kirchenleitung nicht verändert wird.“ Zur Begründung verweisen die Theologen auf eine Stellungnahme von acht Altbischöfen vom Januar 2011. Sie hatten erklärt, nach der Bibel müsse die Kirche Homosexualität als „widernatürlich und schöpfungswidrig“ beurteilen. Unterzeichner waren die Altbischöfe Ulrich Wilckens (Nordelbien), Theo Sorg und Gerhard Maier (beide Württemberg), Werner Leich (Thüringen), Eduard Berger (Pommern), Heinrich Hermanns und Jürgen Johannesdotter (Schaumburg-Lippe) sowie Gerhard Müller (Braunschweig). Der Pressesprecher der braunschweigischen Landeskirche, Michael Strauß (Wolfenbüttel), sagte auf idea-Anfrage, eine Änderung der jetzigen Regelung stehe bei der nächsten Synodentagung vom 31. Mai bis 2. Juni in Goslar nicht auf der Tagesordnung. Voraussichtlich werde sich die Synode im November mit einem Ergänzungsgesetz zum Pfarrdienstrecht befassen.
Hat das Leben einen Sinn: Ja, Nein, Vielleicht
Auf Sinnsuche begeben sich die Religionsredaktionen von fünf regionalen Hörfunksendern. Der Bayerische Rundfunk (BR), der Hessische Rundfunk (HR), der Norddeutsche Rundfunk (NDR), der Südwestrundfunk (SWR) und der Westdeutsche Rundfunk (WDR) haben gemeinsam eine fünfteilige Reihe produziert, in der sie in unterschiedlichen Bereichen Antworten auf die Frage nach dem Sinn des Lebens suchen.
Sudan: Krankenstation und Büros christlicher Verbände geschlossen
Iran: Nachrichten über Behnam Irani
- 1
- 2
- 3
- 4
- 5
- 6
- 7
- 8
- 9
- …
- nächste Seite ›
- letzte Seite »


.jpg)








.png)